Skip to main content

Buchhaltung

Dauerauftrag

Wenn der Kunde eine Rechnungen per Dauerauftrag bezahlt möchte, kannst du diese Zahlungsbedingung in den betroffenen Objekten hinterlegen. Bei diesen Objekten wird dann eine Rechnung für die Pauschale ohne Zahlteil erstellt. (ab der zweiten Rechnung) Noch nicht verrechnete Lieferungen und Leistungen werden über ein separates zusätzliches Dokument verrechnet.

dauerauftrag-rechnung.jpeg 

Ablauf

#Schritt
1 Öffne das Objekt und setze im Register Details die Zahlungsbedingung Dauerauftrag.
2 Erstelle die Rechnungen
3 Prüfe die erstellten Rechnungen der entsprechende Objekte, diese wurden mit der Zahlungsbedingung Dauerauftrag - Basisrechnung erstellt
4 In den Folgemonaten wird eine Rechnung ohne QR-Zahlteil generiert.

  

Zahlungsbedingungen

CodeBeschreibung
30T  Die in den Optionen definierte Standard-Zahlungskondition.
DAUER  Es wird kein QR-Zahlteil auf der Rechnung angezeigt.
DABA

 Zahlungsbedingung für die erste Rechnung mit QR-Zahlteil. Zusätzlich wird der Aufforderungstext zum Ändern des Dauerauftrags angezeigt.

 

Preisanpassung

Egal ob die Pauschale manuell angepasst, eine Taxanpassung ausgeführt oder der MwSt-Satz sich ändert, du musst in Zukunft nichts beachten! Sobald der Totalbetrag der Rechnung sich zum Vormonat unterscheidet wird eine neue Basis-Rechnung inkl. QR-Code erstellt. Der Kunde wird auf der Rechnung zusätzlich aufgefordert den Dauerauftrag anzupassen. Im Folgemonat wird dann automatisch wieder eine Rechnung ohne QR-Zahlteil erstellt.

 

Zahlungen einlesen

Da die Rechnungen mit der gleichen Referenznummer erstellt werden, kann die Zahlung automatisch der ältesten noch offenen Rechnung zugewiesen werden.

Mehr dazu findest du im Hilfethema Zahlungskontrolle.

Spezialfälle

 

Nicht gleiche Referenznummer 

Wenn du eine Debitorenbuchhaltung im Einsatz hast, in die du nicht mehrere Rechnungen mit der gleichen Referenznummer verbuchen kannst, entfernst du die Option Letzte Referenznummer bei Dauerauftrag übernehmen in den Stammdaten/Zahlungsbedingung.

Damit wird pro Monat eine Rechnung ohne QR-Zahlteil aber mit unterschiedlichen Referenznummern generiert. Damit nach einer Preisanpassung eine neue Rechnung mit QR-Code erstellt wird beachte unsere Anleitung dazu.

Ohne Rechnungsversand

Es wird pro Monat eine Rechnung erstellt, damit die Zahlungskontrolle durchgeführt werden kann. Möchte der Kunde nicht jeden Monat eine Rechnung erhalten (per Post oder E-Mail) kannst du eine Zahlungsbedingung Dauerauftrag - Keine Rechnung verwenden. 

Bei neu erstellten Rechnungen wird der Status gedruckt gesetzt und diese werden nicht an den Kunden versendet.

Bestehende Rechnung zur Basisrechnung machen

Wenn der Kunde bereits einen Dauerauftrag eingerichtet hast kannst du die ursprüngliche Rechnung als Basisrechnung definieren. Dazu öffnest du die entsprechende Rechnung und änderst unter Details die Zahlungsbedingung auf Dauerauftrag - Basisrechnung.

Der Totalbetrag der neu generierten Rechnung muss mit der Basisrechnung übereinstimmen. Ansonsten wird eine neue Basisrechnung generiert.

Tipps

  • Filter: Nutze den Filter bei den Objekten und Rechnungen. Damit findest du alle Objekte mit Dauerauftrag. Bei den Rechnungen kannst du auch nach den Basisrechnungen suchen.

Umstieg

Wenn du aktuell mit dem Dauerauftrag arbeitest und zur Option mit gleicher Referenznummer wechseln möchtest, mach es so:

#Schritt
1 Mach dir zuerst Gedanken, per wann du mit dieser neuen Funktion arbeiten möchtest. Wenn du per 2026 die Preise erhöhst müssen die Kunden die Daueraufträge anpassen. Dann empfehlen wir dir mit dieser Funktion auch erst per 01.01.2026 zu starten. 
2   Ändere über die Stammdaten/Zahlungsbedinung den Kurznamen der bestehenden Zahlungsbedingung Dauerauftrag. (z.B. a_Dau)
3  Erfasse eine neue Zahlungsbedingung mit dem Typ "Dauerauftrag", den gleichen Einstellungen und hinterlege die Option Letzte Referenznummer bei Dauerauftrag übernehmen.
4 Passe die Umleitung der Zahlungsverbindungen in der Buchaltungsverbindung über Extras/Optionen/Buchhaltung an. DABA -> 30T und Dauer -> 30T
5 Hinterlege die neue Zahlungsbedingung bei den gewünschten Objekten. Öffne dazu das Objekt und setze im Register Details die Zahlungsbedingung Dauerauftrag.
6 Definiere eine bestehende Rechnung als Basisrechnung, falls gewünscht.
 7 Erstelle die Rechnungen

 

 

Saldo- (Pauschal) besteuerung (MWST)

Eine Firma kann pauschal besteuert werden. Für die Rechnungsstellung ändert sich daher nichts. Die Rechnungen werden mit den üblichen Steuersätzen in Rechnung gestellt.

In der Buchhaltung werden die Rechnungen dann aber immer mit dem pauschal definierten Satz verrechnet.

Gesetzestext

Folgende Buchhaltungen unterstützen diese Funktion:

  • Topal
  • Sage50

Saldobesteuerung einrichten in Topal

  • Lesen Sie das Thema Saldosteuer in der Topal Finanzen Hilfe.
  • Aktivieren Sie in den Topal Mandanteinstellungen die Saldosteuer.
  • Bearbeiten Sie die Mehrwertsteuern gemäss Anleitung von Topal: UStn, UStr auf ihren Pauschalsatz.
  • Bearbeiten Sie in den Mehrwertsteuersätzen die Abrechnungsziffern (g_301), dass nur die pauschalen Mehrwertsteuersätze berücksichtig werden.

Aduna Office bucht bei aktivierter Saldosteuer alle Debitorenbuchungen mit der auf dem Erfolgskonto hinterlegten Mehrwertsteuer.

Falls Sie mehrere Pauschalsteuern haben, gehen Sie wie folgt vor:

  • Erfassen Sie in den Stammdaten unter Mehrwertsteuer die zusätzlichen Pauschalsätze. Diese Pauschalsätze müssen alle mit dem Code Pauschal beginnen.
  • Hinterlegen Sie im Kontenplan in den einzelnen Erfolgskonten die entsprechenden Pauschalsätze.

Saldobesteuerung einrichten in Sage 50

  • Gehen Sie in Aduna Office in die Einstellungen > Buchhaltung.
  • Wählen Sie unter Verbindungen die entsprechende Buchhaltung. Klicken Sie auf Bearbeiten.
  • Wählen Sie im Register Optionen die Option Pauschalbesteuerung.

Zahlungskontrolle

Die Zahlungen werden für die interne, wie auch für die externe Kontrolle der Buchhaltung verwendet. Somit behalten Sie den Überblick Ihrer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Debitoren), auch ohne Buchhaltungsprogramm.

Falls Sie kein eigenes Programm für die Debitorenbuchhaltung nutzen, können die notwendigsten Funktionen auch in Aduna Office selber ausgeführt werden. Dazu gehört auch das Ausgleichen der Rechnung mittels Zahlungen.

Die Zahlungen können manuell erfasst oder auch automatisch mittels camt.054 Datei eingelesen werden.

OP-Listen und das Mahnwesen unterstützen Sie im weiteren Vorgang um Ihre offenen Forderungen im Überblick zu halten.

 

Hier gehts zum Video Zahlungskontrolle

 

Zahlung einlesen

Die camt.054 Datei, welche Ihnen von der Bank zur Verfügung gestellt wird, kann hier eingelesen werden. Den entsprechenden Pfad wo die Datei abgelegt ist und das Fibukonto auswählen. Nach Auswahl der Datei, werden die Zahlungen aufgelistet und mit Speichern werden diese verbucht.

zahlungeinlesen.jpeg

 
Datei Pfad für die camt.054 Datei.
Konto Auf welches Konto Zahlungen verbucht werden.

 

 

Zahlungslauf erstellen (Debitoren)

Unter Rechnungen kann im Lesebereich mit 'Weitere Funktionen' ein neuer Zahlungslauf erstellt werden. Dabei werden alle Zahlungen bis zum eingegebenen Stichdatum in einen Lauf zusammengefasst. Diese Zahlungen können danach nicht mehr bearbeitet werden.

Der Ausdruck eines solchen Zahlungslaufes kann z.B. dazu verwendet werden, damit der Treuhänder die Zahlungen in die Buchhaltung eintragen kann. Bei der vereinnahmten Mwst-Abrechnung (es wird in der Periode die Mwst abgerechnet, in welcher das Entgelt vereinnahmt wird) können anhand dieser Auswertung die effektiven Zahlungseingänge und somit auch die abzurechnende Mwst verbucht werden.

Alle Zahlungen per Stichdatum werden für den Zahlungslauf berücksichtigt.

zahlungslaufdebitoren.jpeg

 
Stichdatum Datum eingeben.

 

Zahlung


In der Ansicht "Zahlungen" kann eine neue Zahlung erfasst werden. Die gleiche Maske wird auch geöffnet, wenn Zahlungen mittels camt.054 Datei automatisch eingelesen und diese nachbearbeitet werden.

 

zahlung.jpeg

 

 
Valuta-Datum Datum Zahlungseingang.
Rechnung Auswahl der offenen Rechnungen.
Betrag Zahlungsbetrag eingeben.
Konto Auf welches Konto Zahlungen verbucht werden.
Kommentar Freier Text.

Zahlungsbedingung

Zahlungsbedingungen werden für die Buchhaltung und das interne Mahnwesen verwendet.

Die Felder bei Zahlung und Mahnstufe werden nur benötigt, wenn das interne Mahnwesen verwendet wird. Bei einer Schnittstelle in eine externe Buchhaltung wird meist das Mahnwesen in der Debitorenbuchhaltung ausgeführt.

Beim Mahnwesen mit Aduna Office werden die Anzahl Tage bis zur entsprechenden Mahnstufe definiert. Beispielsweise wird bei einer Netto-Zahlungsfrist von 30 Tagen und einer 1. Mahnstufe von 10 Tagen im Mahnwesen also nach total 40 Tagen die erste Mahnung fällig.

 

TypBezeichungErklärung
Standard Standard Normale Rechnung mit ESR.
Bar Barzahlung Bei Rechnung wird Unterschriftsfeld mitaufgedruckt - ESR leer.
Dauer Dauerauftrag ESR leer, Lieferungen und Leistungen auf demselben Objekt werden separat verrechnet.
keine Dauerauftrag - keine Rechnung ESR leer, Status Versand wird automatisch auf 'Versandt, Gedruckt' gesetzt.

 

 

Fenster

zahlungsbedingung.jpeg

Zahlungsbedingung
Kurzname Eindeutige Identifikation, z.B. 30T.
Bezeichnung Wird auf der Rechnung mitaufgedruckt.
Typ s. Beschrieb oben
Mahnstufe Tage
Zahlbar innert Zahlbar in Tagen ab Rechnungsdatum.
1. Mahnung Anzahl Tage ab Verfall bis zur 1. Mahnung.
2. Mahnung Anzahl Tage seit der 1. Mahnung bis zur 2. Mahnung.
3. Mahnung Anzahl Tage seit der 2. Mahnung bis zur 3. Mahnung.
Betreibung Anzahl Tage ab der 3. Mahnung bis zur Einleitung der Betreibung.

Mehrwertsteuer (MWST)

Die Mehrwertsteuersätze werden in den Stammdaten hinterlegt und definiert. Massgebend ist das Datum der eingetragenen Sätze. Nach dem Erfassen der Mehrwertsteuersätze ist es wichtig, dass in der Buchhaltungsschnittstelle, wenn nötig, eine Umleitung eingetragen wird. Bei falschen Umleitungen wird die Mehrwertsteuer im Buchhaltungsprogramm auf das falsche Konto gebucht.

Fenster

mwst.jpeg

 
Kurzname Kurzname eingeben.
Datum Anfangsdatum eingeben.
Prozentsatz Prozentsatz eingeben.

Mahnwesen

Das Mahnwesen in Aduna Office ist ein separates Modul zu den Rechnungen. Das Mahnwesen kann unter dem Register "Rechnungen" und "weitere Funktionen" geöffnet werden.

Die Mahnung ist auch als Erinnerungsschreiben oder als Zahlungserinnerung zu verstehen. Ein säumiger Zahler kann damit schriftlich auf seine ausstehende Zahlung aufmerksam gemacht werden. In der Mahnung wird der Kunde daran erinnert, seine Schuld zu begleichen.

Die Basis jeder Mahnung bildet eine Rechnung, Die Zahlungsfrist wird beim Schreiben einer Rechnung immer angegeben. Wird das Zahlungsziel vom Schuldner nicht eingehalten, kann der Gläubiger den Kunden mahnen. Aus Gründen der Effektivität und der Kundenfreundlichkeit mahnen viele Unternehmen nicht gleich nach dem ersten Tag der abgelaufenen Zahlungsfrist.

Die meisten Unternehmen mahnen drei Mal bevor sie eine Betreibung einleiten. Die Abstände zwischen den Mahnungen können frei definiert werden. Da der Schuldner Kunde ist, sollte man sich gut überlegen, was man in einer Mahnung schreiben will. Zentral ist immer, dass man klar und doch immer freundlich bleibt. Schliesslich will man mit den Kunden eine langfristige Geschäftsbeziehung aufbauen.

 

Fenster

Nur mit einem effektiven Mahnwesen und einem funktionierenden Forderungsmanagement lassen sich Forderungen eintreiben und Kunden dazu bewegen, ausstehende Forderungen zu begleichen. Im anderen Fall kann der Ausfall von Forderung hohe Verluste bedeuten.

Grundvoraussetzung für ein erfolgversprechendes Mahnverfahren ist die eindeutige Festlegung von Zahlungszeitpunkten innerhalb von Verträgen und die rechtzeitige Mahnung bei Zahlungsverzug von säumigen Kunden.

 

mahnwesen-fenster_copy.jpeg

 

 
DokumentNr Rechnungsnummer.
Info Objekt oder Auftrag.
Status Mahnstufe vom letzten Mahnlauf. Der Status sollte nicht 'Druckbereit' sein (Rechnung wurde noch nicht verschickt).
Vorschlag Vorschlag der Mahnstufe.
Kunde Kundenangaben.
TotalinklMwst Total der Rechnung inklusive Mwst.
Offen Offener Restbetrag der Rechnung.
R-Datum Rechnungsdatum.
Zahlungsbedingung Zahlungskonditionen.

 

 

Mahnstufen

Die Mahnstufen werden in der Zahlungsbedingung definiert.

 

Mahnungen erstellen

Alle offenen Rechnungen werden nach Fälligkeit tabellarisch aufgelistet. Die Spalte Status gibt Auskunft über den momentanen Stand der Forderung.

  1. In den Rechnungen 'weitere Funktionen' das Mahnwesen öffnen.
  2. Stichdatum für den Mahnlauf eingeben.
  3. Kontrollieren Sie den Mahnvorschlag.
  4. Ändern Sie, wenn nötig, die Mahnstufen.
  5. Speichern Sie nach der Kontrolle den Mahnlauf.
  6. Mit 'Lupe Mahnungen' die Mahnbriefe anzeigen und ausdrucken.

 

Mahngebühr verrechnen

  1. Artikelgruppe 'Mahngebühr' in den Stammdaten eröffnen.
  2. Artikel für Mahngebühr erfassen.
  3. Lieferung für Mahngebühr erfassen und verrechnen.
  4. Rechnung Mahngebühr auf gleiche Mahnstufe stellen wie die gemahnte Rechnung des Kunden.

 

 

E-Rechnung mit alternativem Zahlungsverfahren

eBill

Sie haben die Möglichkeit, die Rechnungsstellung mittels eBill zu übermitteln. Dies geschieht mittels Upload in das PostFinance Portal. Sie benötigen dazu die eBill Referenznummer von sich selbst, sowie die Ihrer Kunden, für welche Sie eBill Zahlungen ermöglichen möchten. Ebenfalls benötigen Sie einen Zugang zum PostFinance e-finance Portal.

Konfiguration

  • Um die eigene eBill Referenznummer zu hinterlegen, öffnen Sie die eigene Adresse, die mit der Nummer 1. Navigieren Sie zum Register Details. Im Bereich Buchhaltung finden Sie das Feld E-Bill-ID. Hier tragen Sie Ihre eBill Referenznummer ein.
  • Um die eBill Referenznummer für Ihre Kunden zu hinterlegen, öffnen Sie die entsprechende Adresse, und tragen die Referenznummer in das E-Bill-ID Feld ein. !! Beachten Sie, dass bei der Adresse des Kunden, im Register Details, unter Kommunikation, bei Rechnung, die Einstellung E-Dokument gesetzt ist.
  • Das Portal der PostFinance finden Sie unter https://www.postfinance.ch/ebill

Ablauf

  • Nachdem Sie die oben beschriebenen Daten hinterlegt haben, können Sie Ihre Rechnungen erstellen, so wie Sie sich dies auch für den Rechnungsversand per E-Mail gewohnt sind.
  • Sobald Sie die Rechnungen über Senden-An als E-Dokumente versenden, werden diese entweder per E-Mail versandt, oder für den eBill Upload bereitgestellt.
  • Wenn nach dem Versand eBill PDF Dateien erstellt wurden, erscheint eine entsprechende Meldung, in welchem Ordner Sie diese finden.
  • Die bereitgestellten eBill PDF Dateien laden Sie nun über das PostFinance Portal hoch, so werden diese beim Kunden als eBill Rechnung übermittelt.

E-Rechnung

Unter einer E-Rechnung verstehen wir den Versand einer Rechnung per E-Mail mit angehängtem PDF an einen Kunden.
 

Inbetriebnahme

  1. Definieren Sie in den Optionen ein E-Mail Konto.
  2. Bearbeiten Sie in den Optionen das Kommunikationsprofil **Rechnung**.
Wir empfehlen Ihnen, in den Optionen das Kommunikationsprofil so einzustellen, dass es für die Mehrheit Ihrer Kunden funktioniert. Bei jeder Adresse (Kunde) kann ein abweichendes Kommunikationsprofil erfasst werden.
 

Funktionsweise

Der Empfänger der Rechnung ist global im Kommunikationsprofil festgelegt. Diese Einstellung kann entweder Kunde oder Ansprechperson sein.

Wird beim Objektvertrag oder Auftrag eine Rechnungsanschrift angegeben, gilt diese Adresse als Empfänger und übersteuert den Kunden oder Ansprechperson.

Beim Erstellen der Rechnung wird das Kommunikationsprofil des Empfängers geladen. Wenn kein spezielles Profil vorhanden ist, wird das globale verwendet. Bei Ansprechpersonen wird zuerst das Kommunikatiosprofil des Kunden (Firma) und erst dann das globale geladen.

Das geladene Kommunikationsprofil steuert jetzt, ob die Rechnung als E-Dokument versandt wird.

Im Kommunikationsprofil kann auch eine E-Mail-Umleitung definiert sein. In diesem Fall wird das E-Mail nicht an den Empfänger, sondern an die angegebene Adresse versandt.

Wenn Sie Kunden mit kreditoren@-E-Mail Adressen haben, erfassen Sie diese Kreditorenabteilung als Mitarbeiter des Unternehmens. Im Kommunikationsprofil der Kundenadresse können Sie dann für diesen Kunden festlegen, dass alle Rechnungen an diese Adresse als E-Rechnung versandt werden.



Buchhaltung synchronisieren

Die Synchronisierung der Buchhaltung wird für die manuelle Übermittlung von neu erfassten oder geänderten Adressen benötigt.

Die Adressen werden in der zentralen Datenbank von Aduna Office geführt und stehen anschliessend überall zur Verfügung. Wenn eine Finanz- oder Lohnschnittstelle besteht, werden die Daten im Hintergrund beim Verbuchen der
Rechnungen oder bei der Personalabrechnung automatisch übermittelt.

Beispiel:
Sie ändern eine Adresse im Aduna Office und möchten dass diese Änderung in der Finanzbuchhaltung sofort ersichtlich ist. Anstatt zu warten bis diese Adresse in einem Lauf übertragen wird, kann mit 'Buchhaltung synchronisieren' dies sofort übermittelt werden.

Buchhaltung abschliessen

Mit dieser Funktion können sie einen Zeitraum in Ihrer Buchhaltung vor Änderungen schützen.

  1. Navigieren Sie zur Rechnungsübersicht.
  2. Klicken Sie oben in der Symbolleiste auf 'Weitere Funktionen'.
  3. Wählen Sie die gewünschte Verbindung und Zeitraum aus.
  4. Speichern Sie die vorgenommenen Einstellungen.

buchhaltung-abschliessen_copy.jpeg

Dies bedeutet, dass in diesem Zeitraum keine Rechnungen mehr generiert, gelöscht oder storniert werden können.

Taxanpassung

 
Mit der Tax-Anpassung erfassen Sie in wenigen Schritten eine Preiserhöhung. Die Erhöhung erfolgt nach Objekt- oder Vertragsdatum und muss nicht bei jedem einzelnen Objekt erfasst werden.
Wenn verschiedene Erhöhungen geplant sind, können die Objekte vorgängig mit Merkmalen gekennzeichnet werden.
 

Pauschalen erhöhen

 
Erhöhen Sie die Pauschalen in wenigen Schritten. Legen Sie das Stichdatum und die prozentuale Erhöhung fest.
Nach der Taxanpassung ist in den einzelnen Objektverträgen die Preiserhöhung ersichtlich.
 
  1. Extras - Taxanpassung
  2. Stichdatum Preiserhöhung eingeben
  3. Hinzufügen' die Erhöhung in % eingeben
  4. Aktiv früher als' können neue Verträge aussortiert werden. z.B. 01.01.2019, würden alle ab diesem Datum nicht berücksichtigt
  5. Objekt- oder Vertragsdatum berücksichtigen
  6. Vorschau werden die Objekte für die Preiserhöhung angezeigt
  7. Speichern werden die Preise erhöht.

 

Unterschiedliche Erhöhungen

Ihre Kunden erhalten unterschiedliche Preiserhöhungen. Setzen Sie auf den Objekten Merkmale damit diese bei der Taxanpassung gefiltert werden können.
 
  1. Merkmale erfassen. z.B. Taxanpassung 2020 2% usw.
  2. Einzelnen Objekten die Merkmale zuweisen.
  3. Taxanpassung wie oben beschrieben für jedes Merkmal durchführen.

 

Kontrolle Preiserhöhungen

Nach erfolgreicher Erhöhung der Pauschalen kontrollieren Sie die Preiserhöhungen bevor der Brief an die Kunden verschickt wird.

Auf der Liste sind alle erhöhten Objektverträge aufgelistet. Es wird neben der prozentuellen Erhöhung der alte und neue gültige Preis angezeigt.
  1. Auswertungen öffnen.
  2. Liste Taxanpassung wählen.
  3. Verrechnung - Datum' das Datum der Preiserhöhung eingeben, z.B. 01.01.2020.

 

Taxanpassung zurücksetzen

Die Taxanpassung kann einfach zurückgesetzt werden. Alle erstellten Pauschalen werden gelöscht und die bisherigen wieder aktiviert.
  1. Extras - Taxanpassung
  2. Datum der Preiserhöhung eingeben.
  3. Alles zurücksetzen

 

Einzelne Preiserhöhung entfernen

Bei der Kontrolle der Erhöhungen stellen Sie fest, dass Objekte aufgelistet, sind welche keine Preiserhöhung erhalten.
In den Objektverträgen die neu erstellten Pauschalen wieder entfernen.
 
  1. Den Objektvertrag öffnen.
  2. Neue Pauschale ab 01.01.2020 löschen.
  3. Bestehende Pauschale bis Datum (31.12.2019) entfernen, damit diese wieder aktiv wird.

 

Brief an Kunde erstellen

Nach erfolgreicher Taxanpassung und Kontrolle der Preiserhöhung erstellen Sie Ihre Briefe für den Versand an die Kunden. Zum Begleitbrief werden alle betroffenen Objekte aufgelistet. Die Objekte sind nach Sachbearbeiter mit dem
alten und neuen Preis aufgeführt.

Für den Versand des Dokuments gibt es einen Textbaustein. Entwerfen Sie Ihren Text für die Preiserhöhung und ändern den Textbaustein auf Ihre Wünsche ab.

Text anpassen

  1. Extras - Dokumenten Explorer.
  2. Textbaustein wählen.
  3. Taxanpassung Begleitbrief öffnen.
  4. Text eingeben und allfällige Datenbankfelder hinterlegen, wie Absender usw.

Brief erstellen

  1. In den Auswertungen 'Taxanpassung - Brief' wählen.
  2. Verrechnung - Datum' das Datum der Preiserhöhung eingeben, z.B. 01.01.2020.
  3. Begleitbrief mit den dazugehörigen Objekten ausdrucken und den Kunden versenden.

 

QR-Code-Rechnung

Mit dem QR-Code ist die Rechnungsverarbeitung vereinfacht: Im QR-Code sind alle relevanten Zahlungsdaten enthalten. Dank dem Scannen dieses Codes werden die Felder zur Zahlung automatisch abgefüllt. Das Mühsame abtippen des Empfängers, der Konto-, Referenznummer und dem Betrag fallen weg. Der manuelle Aufwand ist somit geringer und spart Zeit.

Inbetriebnahme

  • QR-IBAN-Nr. bei der Bank anfordern.
  • Erfassen Sie die benötigten Bankdaten in den Stammdaten unter Bank.

QR-Rechnung testen

Wir empfehlen vor dem ersten Versand der QR-Rechnung an Ihre Kunden eine Testrechnung durch Ihr Finanzinstitut prüfen zu lassen. Alternativ steht auch online eine Validierung der Post oder six zur Verfügung.

Anwenden von beiden Zahlungsarten (ESR- und QR-Code)

Es können beide Varianten zeitgleich angewendet werden. In den Stammdaten muss je ein Bankeintrag für die ESR- und QR-Code-Daten erfasst werden. In den Optionen legen Sie unter Datenbank fest, welcher Bankeintrag als Standard gilt. Wir empfehlen Ihnen, den Bankeintrag so einzustellen, dass dieser für die Mehrheit Ihrer Kunden angewendet wird. Bei den Ausnahmen wird die abweichende Zahlungsart/Bank im Objekt unter den Details hinterlegt.

Sind alle Angaben und Einstellungen vorgenommen, wird beim Erstellen der Rechnungen die definierte Bankeinstellung berücksichtigt und entsprechend ausgestellt.

Beim Ausdruck der QR-Code-Rechnung auf Papier muss eine Perforation und ein weisser Hintergrund vorhanden sein.

Bank

Der Zahlteil der Rechnung wird automatisiert abgefüllt. Erfassen Sie Ihre Bankangaben.

BezeichnungErklärungBeispiel
Allgemein    
Kurzname Abkürzung des Banknamens Zuger Kantonalbank = ZKB
Name/Adresse Name und Adresse der Bank Zuger Kantonalbank, Bahnhofplatz 1, 6300 Zug
IBAN Ihre IBAN-Nr. CH07 7456 8542 8712 87
Einzahlungsschein    
Typ QR oder Einzahlungsschein (veraltet)  
Empfänger    
Name Name Ihrer Firma Clean Partner AG
Strasse Strasse Ihrer der Firma Lättichstrasse
Hausnummer Hausnummer Ihrer Firma 8c
Postleitzahl Postleitzahl Ihrer Firma 6340
Ort Ort Ihrer Firma Baar
Land (ISO) Abkürzung des Landes nach ISO-Norm CH
Konto    
ESR-Teilnehmer ESR-Teilnehmernummer bei Ihrer Bank (6-stellig) 123456
Konto-Nr. Konto-Nr. Ihres Bankkontos (- werden mit 0 auf 9 Stellen ersetzt) 01-2005-09 = 010200509
Offset - -
Erweitert    
Zu Gunsten Abweichende Adresse des Empfängers -
     

Weitere Beschreibungen zur QR-Rechnung finden Sie hier.

Einleitung

Eine saubere Buchführung ist Grundvoraussetzung für jede erfolgreiche Geschäftstätigkeit. Nur wer Zahlungsein- und -ausgänge lückenlos verbucht, hat eine Kontrolle darüber, wie es um sein Unternehmen wirklich steht.

Innerhalb der Buchhaltung wird zwischen Kreditoren- und der Debitorenbuchhaltung unterschieden. Dabei umfasst die Kreditorenbuchhaltung alle Vorgänge eingehender Rechnungen, wohingegen die ausgehenden Rechnungen in der Debitorenbuchhaltung bearbeitet und geprüft werden.

Führt der Treuhänder Ihre Buchhaltung, aber Sie wollen die Zahlungseingänge überwachen? Selbst das können Sie mit Aduna Office erledigen. Bei den Zahlungen können die Zahlungseingänge (camt.054 Datei) eingelesen werden. Auch ein Mahnwesen zur Erinnerung der offenen Schuld Ihrer Kunden steht Ihnen zur Verfügung.

In den Rechnungen sind alle erstellten Rechnungen vorhanden. Dokumente werden nicht manuell erstellt, sondern werden automatisch aus den Objekten (Objektverrechnung) oder aus den Aufträgen übernommen. Lesen Sie dazu die Kapitel Unterhaltspauschale fakturieren und Auftrag verrechnen.

Aduna Office bietet verschiedene Buchhaltungsschnittstellen an, welche die Rechnung in die Debitorenbuchhaltung verbucht. Dort werden die Zahlungen erfasst und die Mahnungen durchgeführt.